Zerstört

Mann und Frau im Auto
Inhaltsverzeichnis

By Herrin Eva

!!!Achtung! Es handelt sich um keine Femdom-Geschichte, sondern Maledom! Unsere Geschichten stellen keine Anleitungen für Sessions dar und sollten nicht nachgespielt werden!!!

Was war das nur für ein wundervoller Abend. Ein klarer Nachthimmel gespickt mit einer Vielzahl von funkelnden Sternen begleitete unser zauberhaftes Miteinander schon die ganze Zeit über. Eine erfrischende Brise fuhr mir unter den leicht schwingenden Rock und hob mir diesen dezent an. Ein leichter Schauder war die Antwort meines weiblich-weichen Körpers auf diesen überraschenden Sinnesreiz. Die gelebte Zeit zwischen zwei schon recht warmen Frühlingstagen, mündend in eine sehr lange Nacht.

Mein Herr war an meiner Seite. Wir fuhren durch die Nacht. Seine rechte Hand ruhte die ganze Fahrt über besitzergreifend auf meinem linken Oberschenkel. Mein Gott, wie sehr ich ihn liebte. Wir waren seit ungefähr einem Dreivierteljahr zusammen. Zunächst begann unsere Verbindung als Online-Beziehung, die nach kurzer Zeit intensiv wurde. Nach einem halben Jahr trafen wir uns. Zum Glück harmonierte unser Aufeinandertreffen, und wir fanden uns als Menschen und als Sub und Dom. Dabei hatte ich stets das Gefühl, er hatte mich im Blick, erkannte meine Stimmungen und deutete meine Reaktionen stimmig.

Im Großen und Ganzen fühlte ich mich in seiner Obhut sehr gut aufgehoben.

Zuvor führte mich der Herr in ein sehr elegantes und hochwertiges Restaurant aus. Wir taten allerlei Versautes, genossen das Spiel mit und in der Öffentlichkeit, die von alledem nichts wusste. Vor allen Dingen nichts von dem gelegten Katheder, der in mir angebracht war. Der Herr hatte eine medizinische Ausbildung und achtete auf meine Gesundheit. Somit konnte ich meinen Fetisch, den Kliniksex, vertrauensvoll und entspannt genießen.

Nach dem exklusiven Ambiente des Dinners verwöhnte mich der Herr mit einer Outdoor-Session, in der ich zu seiner „räudigen Hündin“ wurde. Wie sehr ich es begehrte, Hündin sein zu dürfen und nackt aus Näpfen zu fressen. Während der Session führte er mich an der Lederleine Gassi und forderte mich auf, ein geworfenes Stöckchen zu apportieren.

An diesem Abend wirkte er verschlossener als üblich und schweigsamer in seinem Auftreten. Seine Befehle waren schärfer, seine Körperhaltung steifer und unnahbarer als sonst.

Irgendetwas hatte er vor, das spürte ich. Unsere mentale Verbindung war außergewöhnlich, beide erahnten wir oftmals zeitgleich unsere Gedankengänge. Manchmal war es unheimlich, wie wir uns ergänzten. Die Angst, dass unsere Beziehung zerbrechen könnte, war übergroß und surreal. Wir schoben den Gedanken weit von uns und lebten im Moment. Die tiefe Stimme meines Herrn zerriss auf einmal die Stille meiner Gedanken.

„Du wirst dir jetzt mit der nassen Erde die Titten einreiben, du dreckige Sau!“

Gehorsam und nass zwischen meinen Beinen gehorchte ich, genoss und fürchtete das erniedrigende Gefühl gleichermaßen. Wir vereinbarten zuvor, dass ich aufgrund der Gefahr einer Infektion keine Erde an meine Scheide ließe, so lange ein Katheder lag. So „zwang“ mich der Herr, breitbeinig vor mir stehend, auf einem Wiesengelände, feuchte, kühle Erde auf meinen Brüsten zu verreiben. Sie roch herb, und der sinnliche Duft sprach meine Lust am Tabubruch an. Der Grund haftete an meinen Kurven, glitt über meine großen Warzenhöfe.

Keine Sekunde ließ mich der Herr dabei aus seinem Blick, im Gegenteil. Beißend starrend folgte er jedem meiner Bewegungen mit seinen blauen Augen.

„Irgendetwas hat er heute!“ Kam es mir nochmals in den Sinn, dann gab ich mich ganz meinen Empfindungen beim Spiel mit dem Schlamm hin.

Der Herr war unerbittlich.

„Du läufige Hündin wirst jetzt deine verschmutzten Titten zur Schau stellen. Das ist das, was du geiles Stück verdienst!“

Oh Gott! Das Spiel mit Dreck erregte und stieß mich gleichermaßen ab, doch mit der Verschmutzung herumzukrabbeln, sie vorzuführen, kostete mich Überwindung. Natürlich wusste das der Herr. Nicht seine Beleidigungen waren die Krönung der Demütigung, obwohl er wusste, dass sie mich empfindlich trafen. War ich doch eine Frau, die ihre Worte mit Bedacht wählte.

Nein, das reichte ihm an Erniedrigungselementen nicht. Ich sollte als verschmutzte Hündin umhergehen…

Einen kurzen Moment war ich versucht zu widersprechen, doch ein Blick in seine Augen gab mir die passende Antwort. Eine deutliche Warnung, einen Tick schärfer als sonst, lag unverkennbar in diesen schönen, von dunkelblonden Wimpern umrahmten Augen.

Also entschied ich mich, seinen Anweisungen nachzukommen, denn der Herr führte stets alles zu einem guten Ende. Ich vertraute ihm in dieser Hinsicht vollkommen.

Im Anschluss forderte mich der Herr auf, mich zu reinigen mit eigens von ihm mitgebrachtem Wasser und Waschzeug. Er umsorgte mich liebevoll, fing mich auf, half mir beim Waschen, hatte keine Berührungsängste. Der starke Kontrast zur zuvor erlebten Demütigung war für mich nicht leicht zu verarbeiten. Manchmal konnte ich seine Zärtlichkeiten nach einer Session nicht annehmen. Das Switchen zwischen den Extremen war eine Herausforderung, die mich überfordern konnte.

„Was hat er heute nur?“. Wieder dieser Gedanke in meinem Kopf. Seine schweigsame Art machte mich nervös. Aufgewühlt saß ich nun nach dem Outdoor-Spiel neben ihm im Auto.

Seine demonstrativ abgelegte Männerhand auf meinem weichen Oberschenkel – ein einprägsames, starkes Bild.

Der Katheder drückte in meiner Harnröhre.

Unauffällig verlagerte ich mein Körpergewicht nach hinten. Ich wollte nicht, dass der Herr es bemerkte, gab er sich doch solche Mühe, mir fachmännisch den Katheder zu legen. Ich wusste, dass es gegen unsere Absprachen zielte, denn er wollte von mir Offenheit in Bezug auf mein Körperempfinden und meine seelische Verfassung. Verstohlen blickte ich in seine Richtung. Sein markantes Profil richtete sich konsequent auf den Straßenverlauf. Souverän lenkte er das Fahrzeug. Er war ein ambitionierter Autofahrer.

„Lehne dich nach hinten. Hebe deinen Rock an, präsentiere dich!“

Ich tat wie fremdgesteuert, hob den Stoff meines Rocks und schloss für einige Augenblicke meine Augen. Dabei verlor ich das Gefühl für Zeit und Raum. Die uns umschließende Dunkelheit lullte mich ein.

In diesem Dämmerzustand merkte ich nicht, dass der Herr vor einem Schnellimbiss vorfuhr und seine Fensterscheibe herunterließ, um eine Bestellung aufzugeben.

Eine kratzige Männerstimme fragte nach der gewünschten Bestellung. Erschrocken blickte ich durch das geöffnete Fahrerfenster in zwei tiefschwarze Augen. Gierig fixierte man mich. Es jagte mir heiße und kalte Schauer über den Rücken. Die dünnen Lippen des untersetzten Mannes verzogen sich verächtlich, seine Augen waren nun mehr Schlitze, aus denen es funkelte. Ein Raubtier, dass zum Sprung ansetzte.

Mir wurde schwindelig vor Ekel. Meine alles zeigende Beinstellung hämmerte in mein Bewusstsein. Hastig warf ich meinen Rock nach unten, verbunden mit einem schnellen Aufrichten. Ein scharfes Zwicken in meiner Harnröhre erinnerte mich an den gelegten Katheder, der durch die veränderte Körperstellung gegen das Gewebe drückte. Ich wandte meinen Oberkörper ab, ertrug den Blick des fremden Mannes nicht mehr, der die ganze Zeit „Hure“ schrie.

Der Herr zeigte sich scheinbar unbeteiligt. Ruhig sprach er eine Bestellung aus. Die Kassenmaschine des Mitarbeiters piepste, leise tauschten sich die Männer aus. Mein Gott, wie lange würde der Moment noch dauern? Tränen stiegen in mir auf, die ich verdrängen wollte, doch es gelang mir nicht. Ich fühlte mich gerade komplett übergangen. Der ruhige Bestellvorgang stand in einem krassen Kontrast zu meinem aufgewühlten Inneren.

Merkte der Herr nicht, wie es mir ging?

Endlich hörte ich ein Rascheln, das Essen wurde in das Auto gereicht. Obwohl ich den Schnellimbiss-Mitarbeiter nicht mehr direkt ansah, spürte ich permanent dessen Blick auf mir. Der Mann bildete sich binnen Sekunden eine Meinung über mich, die mich beschämte. Obwohl es mich nicht berühren sollte, fühlte ich mich schlecht. Dieser Mann tat mir Unrecht, genauso wie mein Herr.

Ja, genauso wie mein Herr. Ich hatte das Gefühl, neben mir würde ein Fremder sitzen. Seelenruhig lenkte er das Auto in eine abgelegene Parkbucht, nahm eine Portion Pommes heraus und fragte, ob ich hungrig sei. Als ich nicht reagierte, begann er, alleine zu essen. Verstohlen schielte ich zu ihm. Er verhielt sich wie immer, wirkte entspannt, doch war er mir nie fremder, als in diesem Augenblick. Das Gefühl von Verletztheit breitete sich aus, verdrängte den Zauber und die Intimität, das Liebevolle und das Zärtliche, die Verbundenheit.

Ich musste augenblicklich aus diesem Auto heraus. Da war das Gefühl, zu ersticken. Normalerweise fragte ich ihn um Erlaubnis, ob ich mich entfernen durfte, doch das war weit weg.

Abrupt verließ ich das Auto, was den Herrn wohl überraschte. Das erste Mal zeigte er eine Reaktion, die der Situation angemessen erschien. Hoffend, mir nicht zu folgen, ging ich Richtung Schnellimbiss zurück. Bevor ich eintrat, warf ich einen Blick über meine Schulter. Meine Sorge war unbegründet. Der Seitenspiegel legte im Flutlicht einen Teil seiner frei. Der Ausschnitt zeigte ihn, in aller Ruhe essend.

„Wer ist dieser Mann?“, fragte ich mich, während zeitgleich seelischer Schmerz Besitz von mir ergriff. Ohne länger zu verharren, betrat ich das Schnellimbissrestaurant, in der Hoffnung, dem unangenehmen Typen von vorhin nicht zu begegnen und begab mich zu den Sanitätsräumen. Zum Glück war kaum Publikumsverkehr, worüber ich in dem Moment froh war.  Mein Gesicht musste schrecklich verquollen aussehen, das Make-up verschmiert, denn Tränen liefen mir meine Wangen hinunter.

Der Herr bemerkte mein Weinen scheinbar nicht.

Der Katheder zwickte erneut unangenehm. Meine Erregung und der Zauber des Moments – beides war verflogen. Schnell suchte ich eine Toilette auf. Mich überkam ein starker Drang, mich des Katheders zu entledigen. Es fühlte sich falsch an, ihn für den Mann draußen im Auto zu tragen. Es fühlte sich einfach falsch an.

Auf der Toilette angekommen, nahm ich meine Handtasche, die ich zuvor geistesgegenwärtig an mich genommen hatte. Ich kramte eine kleine Tube Desinfektions-Gel heraus. Die Hände wusch ich mir zuvor beim Ankommen bereits gründlich. Da ich mich auch selbst damit auseinandersetzte, wie ich einen Katheder legen und entfernen kann, konnte ich das erledigen. Das Herausziehen schmerzte nicht und wirkte befreiend.

Wenn doch alles so leicht zu entfernen wäre…

Sarkasmus stieg in mir auf. Sarkasmus, Trotz und Seelenschmerz. Irgendwo da draußen verlor mich mein Herr, die starke geistige Verbindung kappte. Diese Vorführung gerade – sie wurde vorher vom Herrn nicht kommuniziert. Den ganzen Abend ahnte ich, dass er etwas Bestimmtes plante. Doch in meinem Empfinden geschah die Vorführung über mich hinweg.

Das Schlimmste daran war, dass mein Herr mein Unwohlsein nicht zu bemerken schien. Er sollte mich vor den anklagenden Blicken des anderen Mannes schützen. Stattdessen lieferte er mich aus. Vollkommen alleine fühlte ich mich dabei. Meines Erachtens fing er mich währenddessen und danach nicht auf. Eine unüberwindbare Wand stand auf einmal zwischen uns und etwas, das nur schwer wieder zu heilen ist: Ein Vertrauensverlust.

Als ich den benutzten Katheder in den Abfallbehälter warf, vibrierte mein Smartphone. Ein eingehender Anruf. Es war der Herr. Seine tiefe Stimme klang wütend:

„Was erlaubst du dir, dich einfach ungefragt zu entfernen?“

Stille. Ich atmete tief ein und versuchte, meine Emotionen unter Kontrolle zu bekommen. Noch ein Einatmen, dann antwortete ich:

„Das spielt jetzt keine Rolle mehr.“

Seine Stimmfarbe veränderte sich schlagartig: „Was ist los?“

Meine Augen schlossen sich. Enttäuschung. Vielleicht sah ich zu viel in ihm? Oder urteilte ich gerade zu hart, zu schnell, ohne ihn angehört zu haben? Ich erklärte mich ihm bisher nicht, wie wir es einmal als wichtigen Faktor vereinbarten. Er erhielt keine Möglichkeit, sich zu der Vorführung zu äußern. Das war nicht ok, das war mir bewusst.

Doch der Anspruch, mein Empfinden zu erkennen, wie er es sonst konnte, stand im Raum. Dominierte mein Denken.

War er noch mein Dom für mich?

„Ich werde mir ein Taxi rufen. Habt einen schönen Abend, Herr.“

Das Telefonat war hiermit für mich beendet. Eine halbe Stunde verstrich, bevor ich die Toilette verließ und den Ausgang ansteuerte. Ob er draußen wartete?

Ich schaute Richtung seiner Parkbucht. Kein Auto mehr da. Die Erkenntnis versetzte mir einen Stich in das Herz und verursachte Übelkeit. Fast stolperte ich über meine Füße, als ich den Parkplatz erneut betrat. Meine brennenden Augen suchten das Gelände ab, doch sein Auto war definitiv fort.

Verlassen. Der Herr war gegangen.

Mich überkam Müdigkeit, wollte nur noch nach Hause und schlafen. Die Übelkeit und das Stechen im Herzen ignorierend. An einer Wand lehnend ergriff ich mein Smartphone. Eine Nachricht ging ein. Von ihm.

„Alles Gute, Sub.“

Schnell schloss ich das Nachrichtenmenü und suchte im Internet nach einem Taxianbieter. Während meiner Suche verschleierten dummerweise Tränen meinen Blick.

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