Hinter der eisernen Tür

Beitragsbild zur Spanking-Geschichte Hinter der eisernen Tür
Inhaltsverzeichnis

Das Holz im Kamin knistert leise vor sich hin, wie du es liebst an kalten Novemberabenden, wenn der Wind draußen heult und die Regentroffen gegen die Fenster treibt, die Wärme des Kamins glühend auf deinen Wangen zu spüren, die von der wohligen Hitze leicht gerötet sind.

Du kniest auf deinem Läufer und die Ketten klirren leise, wenn du dich bewegst. Draußen ist es finster, diese Dunkelheit, die dich mit ihren Schwingen zu empfangen und in eine trügerische Geborgenheit, Abgeschiedenheit und Sicherheit zu führen scheint. Alles um dich herum, außer dem Moment, in dem du dich gerade befindest, löst sich für diese Zeit in nichts auf.

Eine immer wieder erschreckende und auch so Vertraute weite tut sich auf. Grenzen schmelzen dahin und Horizonte der Gefühle brechen auseinander. Ungeahnte Möglichkeiten, nie beschrittene Wege, Hoffnungen, Verzweiflung, Sehnsüchte und Ängste beginnen in Flammen aus der Glut emporzusteigen und zu tanzen.

Du liegst da in dich zusammengerollt wie ein junger Hund und blinzelst verträumt zum Fenster, an dem die aufgehaltenen Regentropfen hinabfallen. Du hörst Schritte draußen auf dem Gang, feste Schritte, die sich dem Zimmer hier nähern. Das muss sie sein.

Wie viele Stunden hast du gewartet, du weißt es nicht. Wie lange ist eine Stunde? Wie lange ist eine Minute? Was zählt das hier? Hat es überhaupt eine Bedeutung? Hatte es jemals wirklich eine Bedeutung gehabt?

Noch vor einiger Zeit, wie lange weißt du nicht, als du aus deinem tiefen Schlaf erwachtest, musste jemand, während du geschlafen hast, das zuvor ja im Kamin angezündet haben und auch etwas zu essen und zu trinken hat jemand neben deinem Läufer gestellt. Aber das ist alles, schon vor einer ganzen Weile gewesen. Zumindest erscheint es dir so.

Wie lange hast du geschlafen? Wie lange liegst du schon hier? Was spielt das für eine Rolle? Solang wie es dir erscheinen mag, es ist jetzt unwichtig geworden, denn du hörst ihre Schritte auf dem Gang und jeden Moment wird sie hier sein.

Aber ist sie es auch? Du willst diesen Gedanken nicht zu Ende denken, denn gleich wirst du es ja wissen.

Bebend, richtest du dich auf und nimmst eine angemessene Stellung ein. Kniend, die Beine gespreizt, aufrechter Körper, erhobener Kopf, gesenkte Augen und die Hände mit der Handfläche nach oben und leicht geöffnet auf den Schenkeln liegend. Du mahnst dich zur Ruhe und Geduld.

Dann endlich öffnet sich die Tür. Du wagst nicht deine Augen zu heben, um zu sehen wer eingetreten ist. Deine Nerven sind zum Zerreißen angespannt.

Wie eine Ewigkeit kommt es dir vor, wie du so sitzt. Eine Stimme, ihre Stimme, ruhig, streng und auch irgendwie zärtlich, zwar nicht an dich gerichtet, die Worte, die sie spricht, aber sie ist es, Reell.

Ich rufe noch etwas in den Gang hinaus und schließe dann langsam die Türe. Immer noch sitzt du da in derselben Haltung, wie angewurzelt und spürst dein leichtes Zittern in deinen Gliedern.

Da hältst du es nicht mehr aus, möchtest etwas sagen, öffnest den Mund wie automatisch und schaust zu mir auf und erstarrst für Sekunden in dieser Haltung unter meinem zurechtweisenden Blick.

Erschrocken über dich selbst schließt du schnell deinen Mund, um ihn dann wieder ein wenig zu öffnen. Verzweiflung steigt in dir auf. Wirst du dir niemals lernen, geduldig zu sein?

Zitterst leise. Du spürst meinen Blick auf dir ruhen und zerfließt. Ich deute dir an, dass du dich hinstellen sollst, mit dem Rücken zu mir gewandt. Mit einem leichten Druck biege ich deinen Oberkörper nach vorn.

Nachdem ich eine Weile ohne etwas zu sagen, die Male auf deinem Gesäß und deinen Schenkeln betrachtet habe, befehle ich dir, dich umzudrehen. Du sehnst dich nach meiner Berührung, Aber ich lasse mir Zeit, alle Zeit dieser Welt, wie es dir scheint.

Ich löse die Kette von deinem Halsband und binde dir die Hände auf den Rücken, verbinde die Fußfesseln mit einer Kette und befestige eine andere wiederum an deinem Halsband. Bedecke dir die Augen mit einer Augenbinde aus Seide, die so angenehm kühl deine noch geröteten Wangen berührt.

Dein Körper bebt vor Anspannung und Erregung. Du spürst mich an der Kette an deinem Halsband ziehen und folgst unsicher und etwas taumelnd in diesem Zug. Du bemerkst wie wir das Zimmer verlassen und dass der Boden unter deinen Füßen kalt wird. Es ist der Steinfußboden des Ganges. Du bekommst eine leichte Gänsehaut.

Dann steigen wir viele Treppen hinab, bis wir endlich stehen bleiben. Du hörst, wie sich eine schwere Tür öffnet und hinter dir wieder schließt. Jetzt nehme ich dir die Augenbinde wieder ab.

Anfangs ist es nur dunkel und du kannst nichts erkennen. Doch langsam gewöhnen sich deine Augen an die Dunkelheit. Ich zünde einige Kerzen an, die sich in den Leuchtern, in den Wänden befinden. Die Wände sind kaltes Mauerwerk aus rohem Stein zusammengefügt.

Der Boden ist mit Stromarten ausgelegt, aber es ist nicht kalt, eher angenehm.  Ich lasse dir Zeit umzuschauen, was eigentlich nicht mehr nötig ist, da du diesen Raum nur allzu gut kennst, mit seinen eisernen Ringen in der Decke, an den Wänden und dem Boden und den daran befindlichen Ketten.

Da steht auch die Kiste, deren Inhalt dir wohl bekannt ist. Dein Puls wird schneller und es steigt heiß in dir auf. Es ist diese wundervolle Mischung aus Verzweiflung, Sehnsucht, Angst, Vertrauen, Erregung und immer wieder Sehnsucht.

Du bist wie elektrisiert und wieder lasse ich dir Zeit, von diesem Gefühl vollends erfüllt zu werden.

Ich führe dich in den hinteren Teil des Raumes und verbinde die Ringe deiner Hand und Fußmanschetten mit den Verankerungen im Boden und in der Decke. Wenn du nach oben siehst, dann trifft dein Blick auf eine Art Fenster, das sich in der Mitte der Wand im obersten Bereich befindet. Dort kann man ein Stück Himmel sehen, aber wenn diese Moment nur ein Stück Finsternis.

Dann spürst du ein Brennen auf deiner Haut. Es kommt überraschend. Du hast so schnell noch nicht damit gerechnet. Du spürst, wie sehr du auf diesen Augenblick gewartet hast. Ein Schlag folgt jetzt dem anderen.

Ich komme zu dir und sehe dir in die Augen und lächle dir zu und du lächelst zurück. Glücklich, ergeben und voller Liebe.

Und wieder verschwinde ich aus deinem Blickfeld und du spürst wieder das Brennen auf deiner Haut, wie eine Welle unbeschreiblicher Hitze, die in dir aufsteigt und sich schließlich bis zu deinem Kopf durchsetzt. Alles um dich herum scheint sich aufzulösen. In einer nicht enden wollenden Gefühlsmischung. Aus Lust, Liebe und Schmerz.

Lächle nur, solange du noch kannst. Aber auch das wird dir heute noch vergehen. Du wirst schon sehen.

Du nimmst nicht mehr wahr, wie dir die Träne über die heißen Wangen laufen. Denn da ist diese Weite, diese befreiende Weite, und du willst weiter, immer weiter. Deine Schritte beschleunigen, rennen, nicht mehr anhalten, diesem Wirbel nicht entfliehen, sondern immer weiter in ihn vordringen, endlos.

Da stehe ich plötzlich wieder vor dir, du siehst mich nur verschwommen und entfernt mit deinen Augen voller Wasser. Du stehst vor mir mit tränennassem Gesicht, verschwommenen und doch strahlenden Blickes und mit seligem Lächeln.

Du spürst jetzt mehr und mehr den brennenden Schmerz, der sich über die Rückseite der Oberschenkel bis zu den Hüften hinzieht und auf der vorderen Seite deines Körpers zusammenschmilzt und auch, wie sich eine Art Schwäche und Entspannung durch deinen Körper zieht.

Bis jetzt habe ich vor dir gestanden mit ernstem Gesicht und nun beginne ich wieder zu lächeln.

Wie ich sehe, hast du dich langsam erwärmt und wir können nun zum eigentlichen Teil übergehen.

Meine Worte dringend wie Nadeln in deine Glieder und deine Augen beginnen sich zu weiten. Was meint sie mit dem eigentlichen Teil? Was steht hier heute noch alles bevor?

Du kannst dir einfach keine Vorstellung machen und auch hättest du überhaupt schwer, einen klaren Gedanken zu fassen.

Ich betrachte zufrieden dein erschrockenes Gesicht. Ich greife dir mit der ganzen Hand zwischen die Beine, wobei sich mein Gesicht allmählich verfinstert. Ich schüttle langsam den Kopf und nehme meine Hand wieder weg.

„So nicht, was soll ich mit dir anfangen, wenn du schon beim Vorspiel so geil wirst, dass du zwischen deinen Beinen zerfließt.“ Daraufhin drehe ich mich um und verlasse den Raum ohne ein weiteres Wort.

Du hast nicht sofort verstanden. Und als es die klar wird, was ich zu dir gesagt habe, schaffst du beschämt an dir herunter, auf das feuchte, tropfende Fleisch, das zwischen deinen Beinen pulsiert und das dir auf einmal so fremd erscheint, so fern von deinem Willen.

Hilflos stehst du da, immer noch so wie ich dich anfangs aufgespannt habe. Kleine Schweißtropfen glitzern still auf deiner Haut, verlaufen sich und hinterlassen ein Labyrinth von Spuren.

Du weißt nicht, wie lange es gedauert hat, bis sich die schwere Eisentür wieder öffnet und ich erneut den Raum betrete. Du weißt überhaupt nichts mehr, hängst in deinen Fesseln und all deine Glieder schmerzen.

Ich trete von hinten an dich heran und löse erst die Fußfesseln von den Verankerungen im Boden und dann die Handfesseln. Ein Zittern geht durch dein Körper und deine Arme fallen schwer an den Seiten herab und auch deine Knie drohen wie von selbst einzuknicken.

Im selben Moment fährt die Peitsche mit einem lauten Klatschen auf dein Rücken.

Haltung.

Du nimmst eine Strafhaltung an, spreizt die Beine und verschränkst die Hände in den Nacken. Ich trete vor dich und lasse dich nieder knien, greife nach deinen Arm und binde sie dir auf den Rücken.

Dann nehme ich deinen Kopf in beide Hände und streichle dir dabei sanft über das Haar.

Du hast das Gefühl, eine andere Dimension erreicht zu haben, außerhalb von Raum und Zeit und jeglicher Gegenständlichkeit. Es erscheint dir, als würdest du dich in tausend Gefühle auflösen, um dich dann wieder zu einem Ganzen nicht in Worte zu fassenden Gefühl zu vereinen.

Diese Schwere und Leichtigkeit in deinen Gliedern, diese tausend und abertausend Nervenblitze, die deinen Körper durchströmt und in einem großen Lichtschwall aus dir auszubrechen scheinen. Diese tropfende Erregung, die in deinem Innersten zerfallen und sich in unzählige Schwingungen verlaufen.

Jetzt weiß ich, dass du so weit bist. Da würdest alles annehmen, alles wollen und alles geben, die Sehnsucht ganz einzudringen in die unendliche Weite und sich einfach treiben zu lassen, nicht mehr anhalten zu können und zu wollen, bis man sich ganz darin aufgelöst hat. Diese Sehnsucht ist so endlich groß.

Meine Hände greifen nach deinen Brustwarzen und ich beginne, daran zu ziehen. Zuerst nur schwach und damit steigender Intensität, so dass dein Oberkörper sich mir entgegen streckt und darbietet.

Dann greife ich mit der einen Hand in deine Haare und ziehe deinen Kopf in den Nacken. Die andere Hand greift an deinen Schwanz.

Deine Augen werden weit und dein Mund öffnet sich wie zu einem Schrei. Die Decke über dir beginnt sich zu drehen.

Im nächsten Moment schlage ich dir kräftig mit der flachen Hand in das Gesicht, um gleich wieder deinen Schwanz zu packen. Ein leises, aber intensive Stöhnen von deinen Lippen, und du hast das Gefühl, zwischen deinen Beinen zu zerfließen.

Ich ziehe dich an den Armen nach oben, bis du vor mich stehst. Dann führe ich dich zur Wand, zu einem eisernen Ring, der genau in Höhe deines Halsbandes angebracht ist. Ich verbinde diesen Ring mit deinem Halsband.

Du stehst jetzt so nah an der Mauer, dass zwischen der Mauer und dir nur wenige Millimeter Platz bleiben und du die Kälte, die von dem Mauerwerk ausgeht, spüren kannst. Dein Kopf musst du, um eine einigermaßen erträgliche Haltung einnehmen zu können, zur Seite neigen und ganz leicht gegen das Mauerwerk abstützen.

Ungefähr 40 Zentimeter über dem Ring an deinem Halsband befinden sich zwei Ringe, an denen ich deine Handmanschetten befestige. Und an der Mauer sind ca. 120 Zentimeter Abstand voneinander, wiederum zwei Ringe angebracht, die ich mit deinen Fußmanschetten verbinde.

So lasse ich dich erst eine Weile stehen, damit du dich mit der neuen Situation vertraut machen kannst.

Dein Schoß bebt.

Nicht lange, bis zum ersten Hieb mit dem Rohrstock zwischen deine Beine. Jetzt kannst du nicht mehr an dich halten und ein lautes, lang gezogenes Stöhnen bricht aus dir heraus.

Weitere Schläge folgen, langsam, aber kräftig, in gleichmäßigen Abständen und je nach meiner Lust stärker oder auch mal leichter.

Dein Körper schwankt leicht vor und zurück unter den harten Schlägen, die dich treffen, und mit jedem Schwanken nach vorn berührt dein Körper die kalten Steine der Mauer, an die du gebunden bist. Die Intensität deines Stöhnens steigert sich mit der Anzahl der Schläge, bis hin zu lauten, befreienden Schreien.

Ab und zu drehte ich zu dir hin und streiche dir sanft über die Striemen auf deinem Gehänge und hauche dir in den Nacken. Dein Blick ist der Welt langsam entrückt und du bist auf dem Weg, auf dem Weg zu endlosen Weiten deiner Gefühle.

Mit jedem Schlag kommst du ihnen näher, bis ein Zittern dich deinen ganzen Körper läuft und dein Schwanz einfach ausläuft und ein letzter, leiser, aber inniger Schrei im Raum verhallt.

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